Benedikt Hipp

Songs from the Orbs

13. September 2026 –

17. Januar 2027

Mit „Songs from the Orbs“ präsentiert das Emil Schumacher Museum eine eigens für Hagen entwickelte Einzelausstellung von Benedikt Hipp (*1977). In Malerei und keramischen Holzbrandarbeiten erforscht der Künstler die schöpferischen Möglichkeiten von Abstraktion und Material. Seine Keramiken entstehen in Prozessen, in denen Ton, Feuer, Asche und Zeit zu aktiven Mitgestaltern werden. Im Ton sucht Hipp zugleich den fernen Ursprung der Materie – ein Gedanke, der seinem Werk eine poetische Dimension verleiht. Die Werkschau bezieht die Architektur des Museums ebenso ein wie die unmittelbare Nachbarschaft der Ausstellungen beider Künstler. So entsteht ein überraschender Dialog zweier Künstlergenerationen, die trotz mehr als sechs Jahrzehnten Abstand verwandte Fragen an Material, Form und Bild sowie nicht zuletzt Abstraktion stellen.

Eine große Skulptur steht zentral auf einem Sockel, der wie ein Drehhocker aussieht. Die Skulptur hat organische Formen und erdige sowie metallische Farben. Sie läuft nach oben hin spitzer zu. Im oberen Teil befindet sich ein Loch.

Songs from the Orbs, 2021-2025
Keramik, wilder Ton, Hochtemperatur-Holzbrand, Ascheanflug, Mikrometeorit, Video loop, 1300 °C/65 h
80 x 157 x 70 cm
Courtesy: Galerie Kadel Willborn, Düsseldorf
Foto: Max Reitmeier

Mega Grid at 6500 Kelvin, 2026
Öl und Firnis auf HDF, 240 x 177 x 8 cm
Courtesy: Galerie Kadel Willborn, Düsseldorf
Foto: Studio Benedikt Hipp

Das Bild zeigt das Gemälde »Mega Grid at 6500 Kelvin« von Benedikt Hipp. Die Komposition zeigt eine Vielzahl abstrakter, organisch geformter Farbflächen, die in einem Raster angeordnet sind. Die einzelnen Formen unterscheiden sich in Größe, Farbe und Textur: Einige wirken wolkig und transparent, andere sind kräftig und opak. Die Farbpalette reicht von Pastelltönen über kräftiges Schwarz bis zu leuchtendem Rot und Blau. Der Hintergrund besteht aus einem gleichmäßigen, hellen Linienraster, das die Anordnung der Formen betont.

© Benedikt Hipp, 2026