Wilhelm Wessel

Verwandlung als Prinzip

19. November 2023 –
2. Juni 2024

Wilhelm Wessel (1904–1971) machte sich im Nachkriegsdeutschland als Künstler mit einer eigenständigen Position einen Namen. Nachdem er 1952 den Vorsitz des Westdeutschen Künstlerbundes übernahm, wurde Wessel auch als Organisator international bedeutender Ausstellungen zu einer wichtigen Figur für die deutsche Kunst nach 1945. So initiierte er 1954 die erste Ausstellung deutscher Künstler nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Ausland – im Stedelijk Museum in Amsterdam. Ein Jahr später ermöglichte Wessel gemeinsam mit dem Kunsthändler René Drouin die große Ausstellung zeitgenössischer, nichtfigurativer Kunst aus Deutschland in Paris. Wessel stellte dabei zusammen mit anderen damals noch wenig bekannten jungen Künstlern wie Emil Schumacher, Norbert Kricke oder Karl Otto Götz aus.

Wilhelm Wessel
Rot II, 1960
Öl auf Leinwand, 180 × 130 cm
Sammlung Roder, Iserlohn

Abstraktes Kunstwerk von Wilhelm Wessel in dominierenden roten Farbtönen, vereinzelten schwarzen Linien und einer braunen Fläche im oberen Bildteil mittig mit einem schwarzen Viereck grob umrandet

Katalog

Einband zeigt Detail eines Gemäldes von Wilhelm Wessel mit dominierenden roten Flächen, schwarzen Linien und einer braunen Fläche oben mittig. Weiße senkrechte Schrift in Versalien am rechten Rand.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Friedrich Grawert, mit einem Grußwort von Theo Bergenthal, einem Vorwort von Friedrich Grawert und Rouven Lotz sowie einem Essay von Rainer Danne. Hardcover, 112 Seiten mit 85 abgebildeten Werken, ISBN: 978-3-98741-099-4, € 30,-