Fritz Winter

Durchbruch zur Farbe

30. August 2020 –
19. September 2021
Abstraktes Gemälde von Fritz Winter mit roten, blauen und schwarzen nahezu geometrischen Formen und Linien

Fritz Winter (1905 - 1976) gehört zu den bedeutenden deutschen Malern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist vom Studium am Dessauer Bauhaus bei Klee, Kandinsky, Feininger und Moholy-Nagy geprägt. Während des Nationalsozialismus wurde der spätere dreimalige documenta-Teilnehmer als entartet diffamiert und erhielt ein Malverbot. In der Nachkriegszeit entwickelt er den Höhepunkt seines Schaffens, das dem Art Informel nahesteht. Damit zählte er zu den wichtigsten künstlerischen Repräsentanten der jungen Bundesrepublik. Als Retrospektive angelegt, widmet sich die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums „Fritz Winter – Durchbruch zur Farbe“ dem gesamten malerischen Spektrum seines Œuvres.

Mit rund hundert präsentierten Werken gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in alle bedeutenden Werkphasen des Künstlers und seine Auseinandersetzung mit Farbe, Linie und Form. Der Rundgang, beginnend mit Winters ersten Arbeiten bis hin zu seiner letzten Leinwand, macht die Entwicklung seines eindrucksvollen Œuvres anschaulich. Neben bekannten Schlüsselwerken aus öffentlichen Sammlungen sind auch selten präsentierte Arbeiten aus privaten Sammlungen zu sehen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Emil Schumacher Museums mit dem Angermuseum in Erfurt, wo die Ausstellung ab dem 31. Oktober 2021 in einer weiteren Station ebenfalls zu sehen sein wird.

Fritz Winter
Rotes Signal, 1967
Öl auf Leinwand, 230 x 150 cm
Privatsammlung

Katalog

Buch-Cover zur Ausstellung "Fritz Winter – Durchbruch zur Farbe". Weißer Einband mit schwarzem Titel in der linken unteren Ecke. In der oberen rechten Ecke ist eine Abbildung eines abstrakten Gemäldes von Fritz Winter zu sehen mit blauen, schwarzen und roten Flächen

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Rouven Lotz, Ulrich Schumacher und Kai-Uwe Schierz, mit einem Vorwort der Herausgeber sowie Beiträgen von Katharina Henkel und Rouven Lotz. 112 Seiten mit 114 abgebildeten Werken, Hardcover, ISBN 978-3-86206-843-2, € 29,90 im Museum (€ 34,90 im Buchhandel).

Diesen Katalog erhalten Sie im Museumsshop!